31.05.2009

Studie: Unerklärlicher Verlust auf Europas Straßen?

Nicht Piraterie vor Somalias Küsten, sondern Diebstahl, Raub und "unerklärlicher Warenverlust" auf der Straße, dem Schiff oder im Depot: Das sind laut einer Studie der Consulting-Firma Miebach die größten Sicherheitsprobleme internationaler Logistik-Manager. Die "Global Logistics Trend Study 2009" ergab, dass immerhin 40 Prozent der Logistik-Fachleute Sicherheitslücken in ihren Unternehmen eingestehen.

Die Studie, die Miebach Consulting im Auftrag des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) angefertigt hat, fördert Überraschendes zu Tage: So beurteilten die Manager die Infrastruktur in Fernost (ohne Indien) als deutlich besser als in Europa oder Nordamerika. Das betreffe Straßen, Schienenwege, Häfen und Telekommunikation, heißt es in einer Mitteilung von Miebach zur Studie. Am schlechtesten wurde übrigens die Infrastruktur in Südamerika beurteilt.

Ebenso überraschend: 20 Prozent der befragten Entscheider kannten die Logistik-Kosten ihres Unternehmens nicht. Daraus schließt Miebach  Consulting, dass die Logistik-Kosten für den Erfolg eines Unternehmens nur eine untergeordnete Rolle spielen.

Für die Trend Studie befragte Miebach Consulting 350 Logistik-Manager aus allen Kontinenten und verschiedenen Branchen.



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